Anreise – und Hausinformationen «Casa Grande» - Stiftung Ferien im Baudenkmal

Anreise – und Hausinformationen «Casa Grande»

Auf dieser Seite finden Sie alle nützlichen Informationen und Tipps rund um Ihre Anreise und Ihren Aufenthalt im Baudenkmal.

KONTAKTE / DIENSTE

Adresse
Casa Grande
Carà di Veglio 5
6722 Corzoneso

Haupteingang Carà di Veglio 5, Nebeneingang beim Parkplatz Via Cumiasca.

Haus- und Gästebetreuung
Carla Kroczynski
M 079 686 54 47
carla.kroci@gmail.com
(Sprachen: Italienisch, wenig Französisch)

Internet
WLAN: TP-Link_9864
Passwort: 31604208

Stiftung
Stiftung Ferien im Baudenkmal
Zollikerstrasse 128
8008 Zürich

+41 (0)44 252 28 72
info@fib.ch
www.ferienimbaudenkmal.ch

Touristeninformation
www.blenioviva.ch
www.bellinzonaevalli.ch
www.ticino.ch

Arzt
www.studio-medico-associato/dongio
Ospedale Regionale di Bellinzona, Acquarossa

Dienste
Polizei 117
Feuerwehr 118
Notarzt 144
Rega 1414

Öffentlicher Verkehr
Tarife und Abfahrtszeiten des Postautos finden Sie hier: www.postauto.ch

Lokal einkaufen
Das nächste Lebensmittelgeschäft:
Ra Butega Alimentari
Corconesco Paese 17
6722 Corconesco
Bitte Öffnungszeiten beachten.

www.blenioviva.ch

ANREISE

Carà di Veglio 5, 6722 Corzoneso

Anreise
Die Anreise erfolgt am Anreisetag zwischen 16.00 und 18.00 Uhr. Wir bitten Sie, sich mindestens einen Tag vor Ihrer Anreise mit der Haus- und Gästebetreuung (siehe Kontakte) in Verbindung zu setzen, um den genauen Zeitpunkt der Schlüsselübergabe zu vereinbaren.

Das Baudenkmal auf Google Maps finden Sie hier.

Anreise mit dem Öffentlicher Verkehr
Mit dem Zug nach Bellinzona, dort umsteigen auf den Zug nach Biasca. In Biasca nehmen Sie das Postauto bis Aquarossa, umsteigen in den Bus Richtung Leontica bis Haltestelle Cumiasca Chiesa.

Anreise mit dem Auto
Mit dem Auto folgen Sie der A2 in Richtung Biasca. Bei der Ausfahrt 44 (Biasca) verlassen Sie die Autobahn, nach links abbiegen Richtung San Gottardo, Lucomagno weiter fahren durch Malvaglia, Motto, Marogno und Dongio. In Roccabella nach links abbiegen in Via Scaradra weiter fahren durch Corzoneso. Am Ende der Strasse nach rechts abbiegen in Via Cumiasca (7 Spitznadelkurven). Das Haus befindet sich hinter der Kirche in Cumiasca.

Parkplätze
Drei Fahrzeuge können direkt hinter dem Haus parkiert werden. Vom Parkplatz aus ist das Haus am besten über den Nebeneingang zugänglich.

Gut zu wissen
Die Böden des Baudenkmals bestehen aus Holz und Stein. Es wird empfohlen, Hausschuhe mitzubringen. Alle Räume können auf 20 Grad geheizt werden. Im Winter kann es trotz Isolierung kälter werden, daher empfehlen wir in den kalten Monaten genug warme Kleidung mitzubringen. Das Treppenhaus wird nicht beheizt. Wir bitten Sie im Winter die Zimmertüren immer zu schliessen, um die Wärme in den Zimmern zu behalten und Energieverlust zu vermeiden.

Im Tessin herrscht akuter Wassermangel. In den Sommermonaten wird um einen sparsamen Umgang mit Wasser gebeten. Das Warmwasser wird mit einem Boiler erzeugt. Auch hier wird ein sparsamer Umgang mit Warmwasser empfohlen, damit es für alle zum Duschen reicht.

Bitte achten Sie besonders mit Kleinkindern auf die zwei Brücken von der Küche in den Garten und beim Nordzugang, die eine potenzielle Gefahrenquelle bergen können.

Im Haus befinden sich zahlreiche Kunstwerke. Wir bitten Sie, mit diesen rücksichtsvoll umzugehen.

KONTAKTE / DIENSTE

Rauchen / Kerzen
Im ganzen Haus gilt striktes Rauchverbot. Das Rauchen ist ausschliesslich im Garten gestattet. Kerzen sind aus Gründen der Brandgefahr nicht erlaubt.

Schäden
Bitte melden Sie alle Schäden unserer Hausbetreuung. Sind die Schäden durch die Mieter verursacht worden, müssen wir die Reparatur in Rechnung stellen.

Schlüssel
Die Schlüssel erhalten Sie bei Ihrer Ankunft. Bitte schliessen Sie die Tür ab, wenn Sie das Haus verlassen. Für verlorene Schlüssel müssen wir eine Gebühr von CHF 100.- verrechnen, da der ganze Zylinder ersetzt werden muss.

Nachtruhe
Aus Rücksicht auf die Nachbarn bitten wir Sie, ab 22.00 Uhr die Nachtruhe einzuhalten und grösseren Lärm, insbesondere vor dem Haus, zu vermeiden.

Haustiere
Haustiere sind gegen eine einmalige Pauschal von CHF 50.- pro Haustier erlaubt.

AUSSTATTUNG

Garderobe
Links vom Haupteingang befindet sich eine grosszügiger Garderobenraum mit einem Kleiderschrank.

Küche
In der Küche befindet sich eine Küchenzeile mit Induktionsherd und Backofen sowie eine Geschirrspülmaschine. Eine Kapselkaffeemaschine steht Ihnen zur Verfügung. Ein Fondue- und Raclette-Set stehen ebenfalls zur Verfügung. Küchentücher sind vorhanden, ebenso Abwaschmittel, Haushaltspapier und Abfallsäcke sowie Salz, Pfeffer, Zucker, Öl und Essig. Ihre Esswaren müssen Sie selbst mitbringen.

Badezimmer
Das Badezimmer verfügt über eine Badewanne und eine Toilette. Genügend Badzimmerwäsche und ein Haartrockner sind vorhanden.

Im Tessin herrscht akuter Wassermangel. In den Sommermonaten wird um einen sparsamen Umgang mit Wasser gebeten. Das Warmwasser wird mit einem Boiler erzeugt. Auch hier wird ein sparsamer Umgang mit Warmwasser empfohlen, damit es für alle zum Duschen reicht.

Schlafzimmer
Im Baudenkmal befinden sich drei Schlafzimmer. Im ersten Obergeschoss ist das grosse Schlafzimmer mit einem Doppelbett (160/200 – grosse Bettdecke für zwei Personen). Im zweiten Obergeschoss befinden sich zwei Schlafzimmer, eines mit einem Doppelbett (140/200 – grosse Bettdecke für zwei Personen) und eines mit zwei Einzelbetten (je 90/200 mit einer Bettdecke pro Bett). Die Bettwäsche für die Gäste steht bereit und ist im Mietpreis inbegriffen. Ein Kinderbett ist nicht vorhanden.
 
Heizung / Ofen
Das Haus wird mit einer Luftwärmepumpenheizung erwärmt. Alle Räume können auf 20 Grad geheizt werden. Zudem verfügt es über zwei funktionierende Cheminées, eines in der Bibliothek und eines in der Küche. Die Cheminées im zweiten Obergeschoss dürfen aus feuerpolizeilichen Gründen nicht eingefeuert werden.

Das Treppenhaus wird nicht beheizt. Wir bitte Sie im Winter die Zimmertüren immer zu schliessen, um die Wärme in den Zimmern zu behalten und Energieverlust zu vermeiden.

Brennholz ist für den ersten Tag vorhanden. Weiteres kann im Laden Ra Butega Alimentari, 10 Gehminuten vom Haus entfernt, oder im Coop in Malvaglia gekauft werden.

Fenster
Bitte schliessen Sie beim Verlassen des Hauses immer alle Fenster.

Aussensitzplatz
Zum Haus gehört ein grosses Grundstück mit einem französischen Vorgarten und einer Pergola mit wunderbarem Blick ins Tal und die umliegende Berglandschaft. Ein Gartensitzplatz mit Tisch und Stühlen, zwei Liegebetten und eine Aussendusche stehen Ihnen zur Verfügung. Ein grosser Holzkohlen-Grill steht den Gästen ebenfalls zur Verfügung.

Internet
WLAN: TP-Link_9864
Passwort: 31604208

Abstellraum / Keller
Kein Abstellraum, dafür grosse Garderobe links vom Eingang. Im ehemaligen Weinkeller wurde eine kleine Ausstellung eingerichtet: Hier kann man alte Originalgegenstände aus dem Haus und der näheren Umgebung entdecken und so einen historischen Bezug zur Geschichte und zum früheren Alltag in Cumiasca herstellen.

Gut zu wissen
Die Böden des Baudenkmals bestehen aus Holz und Stein. Es wird empfohlen, Hausschuhe mitzubringen. Alle Räume können auf 20 Grad geheizt werden. Im Winter kann es trotz Isolierung kälter werden, daher empfehlen wir in den kalten Monaten genug warme Kleidung mitzubringen. Das Treppenhaus wird nicht beheizt. Wir bitten Sie im Winter die Zimmertüren immer zu schliessen, um die Wärme in den Zimmern zu behalten und Energieverlust zu vermeiden.

Im Tessin herrscht akuter Wassermangel. In den Sommermonaten wird um einen sparsamen Umgang mit Wasser gebeten. Das Warmwasser wird mit einem Boiler erzeugt. Auch hier wird ein sparsamer Umgang mit Warmwasser empfohlen, damit es für alle zum Duschen reicht.

Bitte achten Sie besonders mit Kleinkindern auf die zwei Brücken von der Küche in den Garten und beim Nordzugang, die eine potenzielle Gefahrenquelle bergen können.

Im Haus befinden sich zahlreiche Kunstwerke. Wir bitten Sie, mit diesen rücksichtsvoll umzugehen.

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  1. Grundriss Erdgeschoss
  2. Grundriss erstes Obergeschoss
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  1. Grundriss zweites Obergeschoss

Bedienung der Cheminées

Die Hauswartung wird Ihnen am Anreisetag den Gebrauch des Ofens erklären.

Bitte beachten Sie: Es dürfen nur die zwei Cheminées im Erdgeschoss (Bibliothek und Küche) genutzt werden. Die Cheminées im zweiten Obergeschoss dürfen aus feuerpolizeilichen Gründen nicht eingefeuert werden.

Cheminées dienen der Atmosphäre und nicht der Beheizung des Hauses. Wir bitten Sie, mit dem Feuer im Haus sorgsam umzugehen.

Was darf ich verbrennen?
Naturbelassenes Holz, das mindestens zwei Jahre an einem trockenen Ort gelagert wurde.

Zum Anzünden bitte nur die vorhandenen Anzündhilfen wie z.B. mit Wachs getränkte Holzspäne oder Anzündwürfel verwenden. Wegen der Feinstaubgefahr darf kein Zeitungspapier zum Anzünden verwendet werden.

Brennholz ist für den ersten Tag vorhanden. Weiteres kann im Laden Ra Butega Alimentari, 10 Gehminuten vom Haus entfernt, oder im Coop in Malvaglia gekauft werden.

Wie zünde ich an?
Die Kaminklappe im Kamin öffnen. Zum Anzünden eine Anzündhilfe (mit Wachs getränkte Holzspäne) verwenden. Ein intensives Vorfeuer entwickelt schnell grosse Flammen und beschleunigt den Abbrand. Mit diesem Trick können Sie die starke Rauchentwicklung und die damit verbundene Geruchsbelästigung erheblich reduzieren. Nach 5-10 Minuten kann weiteres Holz nachgelegt werden.

Schliessen Sie die Kaminklappe, um Zugluft zu vermeiden, erst, wenn sich keine Glut mehr im Cheminée befindet und das gesamte Holz abgebrannt ist.

Was muss ich beim Feuern beachten?
Das Brennholz sollte so in den Feuerraum gelegt werden, dass überall Sauerstoff dazu kommen kann. Während des Abbrandes drosseln Sie auf keinen Fall das Feuer, indem sie die Luftzufuhr schiessen, das würde zu einer schlechten Verbrennung führen.

Wann darf ich Schieber und Verbrennungsluftzufuhr schliessen?
Die Verbrennung muss so weit fortgeschritten sein, dass keine Flammen mehr sichtbar sind. Jetzt darf der Schieber bis auf einen kleinen Spalt geschlossen werden. Zum selben Zeitpunkt wird nun auch die Verbrennungsluftklappe geschlossen. Entstehen Gerüche, müssen Sie den Schieber nochmals etwas öffnen. Entstehen keine Gerüche, können Sie den Schieber kurze Zeit später ganz schliessen.

Was mache ich mit der Asche?
Die Asche muss nicht nach jedem Feuer entfernt werden. Es genügt, wenn dies 1 x pro Woche geschieht.

Bitte verschliessen Sie den Aschekübel immer mit einem Deckel! Der Aschekübel befindet sich im Gartenschopf (von der Küchentür aus zugänglich). Die Entsorgung erfolgt durch die Haus- und Gästebetreuung.

Bei Fragen wenden Sie sich bitte immer an die Haus- und Gästebetreuung.

ABREISE UND REINIGUNG

Abreise
Die Abreise erfolgt in der Regel bis 10.00 Uhr. Für die Schlüsselübergabe und die Kontrolle des Hauses vereinbaren Sie bitte den Zeitpunkt direkt mit der Haus- und Gästebetreuung.

Nebenkosten
Mit den Nebenkosten haben Sie Kurtaxe, Bettwäsche, Strom, Heizung und Endreinigung bezahlt. Diese haben Sie pauschal mit dem Mietpreis für die bereits angegebene Personenzahl bezahlt.

Endreinigung
Bei der Endreinigung gehen wir von einem normalen Verschmutzungsgrad aus. Sollte eine umfangreichere Reinigung erforderlich sein, wird diese separat in Rechnung gestellt.

Hausübergabe
Bei der Übergabe bitten wir Sie, das Haus besenrein zu hinterlassen, alle Mülleimer zu leeren und Altglas, Metall, Papier, PET etc. zu entsorgen.

Geschirr, Besteck und Pfannen sind sauber gespült und an ihrem ursprünglichen Platz verstaut. Der Kühlschrank ist sauber und leer. Backofen und Herd sind gereinigt.

Alle Möbel sind an ihren ursprünglichen Platz zurückzustellen.

Wäsche
Bitte ziehen Sie die Bettwäsche ab und deponieren Sie sie zusammen mit der benutzten Frotteewäsche und den Küchentüchern im Korridor.

Sicherheit
Bitte achten Sie beim Verlassen des Hauses darauf, dass alle Fenster geschlossen sind und der Herd ausgeschaltet ist.

Abfall und Kehricht
Den Kehrichtsack entsorgen Sie bei der Sammelstelle an der Dorfstrasse. Detaillierte Informationen kann Ihnen die Haus- und Gästebetreuung geben.

Dank
Durch einen sorgsamen Umgang mit dem Baudenkmal helfen Sie uns, Ihnen und anderen Gästen auch in Zukunft einen angenehmen Aufenthalt zu bieten. Wir bedanken uns ganz herzlich für Ihre Mithilfe.

GESCHICHTE UND BAUKULTUR

Erfahren Sie auf der Detailseite mehr über die Geschichte und die baukulturellen Besonderheiten des Baudenkmals.

www.ferienimbaudenkmal.ch/casa-grande

BAUKULTURELLE SEHENSWÜRDIGKEITEN

La chiesa romanica di San Carlo a Negrentino
Die Kirche San Carlo di Negrentino befindet sich in der Gemeinde Acquarossa im Bleniotal im Kanton Tessin. Die grosse Apsis des alten Baus wurde aus Quadern unterschiedlicher Grösse und Farbe errichtet. Darüber ist der Verlauf des ursprünglichen Satteldaches angedeutet. Auf der Nordseite trägt der leicht vom Hauptgebäude zurückgesetzte Turm drei Reihen zweibogiger Fenster. Auf der talseitigen Ostseite sind oben die rot-weissen Kreuzwappen des Bleniotals und der Leventina angebracht. Darüber befindet sich das 1798 teilweise abgeschlagene Urner Wappen als Zeichen der alleinigen Herrschaft des Kantons Uri über den Prugiasco und damit über den Passübergang in die Leventina.
www.ticino.ch

Museum del Castello di Montobello
Das Castello di Montebello gehört zu den drei Burgen von Bellinzona, die Ende des 15. Jahrhunderts zur Kontrolle der Alpenpässe ausgebaut wurden und auf der UNESCO-Liste des Welterbes stehen. Im Jahr 1970 wurde die Burg in ein Museum umgewandelt, wobei die Erhaltung der Bausubstanz vorbildlich gewährleistet wurde. Im Hauptturm und im Palazzetto des Castello di Montebello aus dem 13. bis 15. Jahrhundert sind Zeugnisse der regionalen Geschichte ausgestellt.
www.ticino.ch

Teatro sociale Bellinzona
Das vor 150 Jahren im Stil der Mailänder Scala erbaute Teatro Sociale ist das schönste Beispiel klassizistischer Theaterarchitektur in der Schweiz. Seit der Renovierung 1997 durch die Architekten Giancarlo und Pia Durisch ist das Teatro Sociale ein lebendiges Zentrum des internationalen Theater- und Musiklebens.
www.teatrosociale.ch

Greina Hochebene
Die Greina-Hochebene wurde als Schutzgebiet in das Bundesinventar der Landschaften und Naturdenkmäler der Schweiz von nationaler Bedeutung aufgenommen. Der Greina-Pass wurde schon von den Römern benutzt. Er verbindet Graubünden im Osten mit dem Tessin im Westen. Die Biotopvielfalt der Hochebene ist aussergewöhnlich, eine einzigartige Tundrenlandschaft. Da sie nur zu Fuss erreichbar ist, ist sie ein unberührtes Kleinod geblieben.
www.ticino.ch

Wanderparadies Bleniotal
Das Valle di Blenio zählt mit den Übergängen über den Passo Sole, Passo della Greina und Pass Diesrut zu den schon sehr früh begangenen Alpenrouten. Obwohl von seiner Lage her zur kargen Gebirgswelt gehörend, ist der Charakter des Valle di Blenio geradezu südlich, sogar der Weinbau hat hier Tradition. Die Berglandwirtschaft hat aus dem wilden Tal ein landschaftliches Kleinod gemacht. Es lohnt sich, beim Bergbauern duftende Köstlichkeiten zu degustieren. Mit der Cà da Rivöi in Olivone (Völkerkunde, sakrale Kunst), dem Museum von Blenio in Lottigna und dem Schokoladenmuseum in Dangio, der Mineralien- und Fossiliensammlung in Semione und dem Archiv Donetta in Casserio/Corzoneso (Fotografie) sowie Meisterwerken der lombardischen Romanik, zu denen die Kirche von Negrentino gehört, verfügt das Tal über ein breit gefächertes kulturelles Angebot.

Historische Wanderwege im Bleniotal
Die Wanderung beginnt und endet in Acquarossa. Der ehemalige Kurort mit Thermalbad liegt in der Ebene des Bleniotals. Der mit braunen Wegweisern markierte «Historische Weg 1» führt den Wanderer zunächst nach Corzoneso, wo sich ein Besuch der Kirche lohnt. Ein Ortsteil weiter, in Casserio, lädt die Casa Rotonda – Fotoarchiv und ehemaliges Wohnhaus des Fotografen Roberto Donetta (1865 – 1932) – zu einem Ausstellungsbesuch ein. Nächste Station auf dem historischen Weg ist der Monte Navone (770 m ü. M.), ein idyllischer Ort mit blühenden Wiesen und zahlreichen Rustici. Hier befindet sich auch das Oratorium Santa Maria Bambina. Durch Wälder und Wiesen mit herrlichen Ausblicken auf die Dörfer im Tal geht es weiter bergab nach Semione. Im Ort angekommen bildet die «Chiesa della Beata Vergine Assunta» den nächsten Höhepunkt. Das Ortsbild von Semione ist ansonsten geprägt von zahlreichen Häusern aus dem 19. und frühen 20. Jahrhundert, die einst von ehemaligen Auswanderern nach ihrer Rückkehr in die Heimat erbaut wurden. Nächste Station ist die Ruine des Castello Serravalle. Die Reste der Burgmauern liegen auf einem breiten Felsrücken zwischen Semione und Ludiano, umgeben von Weinbergen, Bäumen und Wiesen. Für das leibliche Wohl ist im nächstgelegenen Ort Ludiano gesorgt. Mehrere Grotti laden zum Verweilen und Essen ein. Der Weg führt weiter durch den Wald zum Oratorio di Santa Maria del Monastero aus dem 17. Jahrhundert. Der Rundweg endet wieder in Acquarossa. Die gesamte «Historische Route 1» dauert etwa fünf Stunden und ist leicht zu bewältigen. Es wird empfohlen, sich vor der Wanderung im Tourismusbüro von Olivone nach den Schlüsseln für die verschiedenen Kapellen zu erkundigen. Normalerweise sind die Gebäude verschlossen.
www.vallediblenio.ch

Fondazione archivo fotografico Roberto Donetta
In den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts wanderte Roberto Donetta (1865-1932) fast täglich auf den Wegen und Saumpfaden, die von Corzoneso in die Talsohle führen. Die meisten seiner Fotografien entstanden daher in einem relativ kleinen Gebiet, das die Ortschaften Corzoneso, Comprovasco, Acquarossa und Dongio umfasst. Das Museum befindet sich im Weiler Casserio (20 Gehminuten vom Baudenkmal entfernt).
www.archiviodonetta.ch

Sammlung in der Casa Grande
Im ehemaligen Weinkeller und in einer Vitrine in der Bibliothek wurde ein kleines Museum eingerichtet: Hier kann man alte Originalgegenstände aus dem Haus und der näheren Umgebung entdecken und so einen historischen Bezug zur Geschichte und zum früheren Alltag in Cumiasca herstellen.

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DIE STIFTUNG FERIEN IM BAUDENKMAL

Die Stiftung Ferien im Baudenkmal ist ein Projekt an der Schnittstelle von Tourismus und Denkmalpflege. Sie engagiert sich schweizweit für die Erhaltung von bauhistorisch wertvollen Gebäuden, indem sie vom Leerstand und Verfall bedrohte oder abbruchgefährdete Baudenkmäler nach einer sanften Restaurierung als Ferienobjekte neu belebt und der Öffentlichkeit zugänglich macht.

Viele Baudenkmäler befinden sich in abgelegenen, ländlichen Regionen, die oft von Abwanderung betroffen sind. Für diese Orte schafft Ferien im Baudenkmal – neben dem Gedanken des Denkmalschutzes – auch eine Grundlage für die Wertschöpfung. Ein Aufenthalt in einem Baudenkmal ermöglicht zudem den Bezug zur lokalen und regionalen Geschichte und Tradition, ganz im Sinne eines nachhaltigen Tourismus.

Die Vermietung der Baudenkmäler ermöglicht deren Erhalt und deckt die laufenden Kosten. Um die Rettung und Restaurierung weiterer Objekte zu finanzieren, ist die Stiftung auf Spenden angewiesen. Auch als Mitglied kann man die Stiftung unterstützen und von attraktiven Buchungsvorteilen profitieren.

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