Ein Glarner Doppelbauernhaus

Neues Baudenkmal in neuer Region

Das Grosshaus steht im historisch erhaltenen Dorfkern von Elm und erinnert mit seiner imposanten Grösse an eine Zeit, als der Handel über die Glarner Alpenpässe florierte. Im Doppelhaus aus dem 16. Jahrhundert können ab dem 5. Juni bis zu sechs Feriengäste Glarner Baukultur erleben.


Das Dorf Elm besteht aus wettergegerbten Strick-Holzhäusern und ist eines der wenigen Dörfer im Glarnerland, dass seine Ursprünglichkeit bewahren konnte. Das Grosshaus ist ein Zeitzeuge handwerklichen Könnens und der wirtschaftlichen Blütezeit Elms, als sich der Handel über die Alpen entfaltete. Das Baudenkmal spielte eine wichtige Rolle, als Elm noch von Saumzügen auf der alten Handelsroute passiert wurde. Im Grosshaus wurden Waren getauscht, Pferde gewechselt, Reisende und Säumer einquartiert und verpflegt.

Erbaut wurde das Grosshaus in den Jahren 1585/86 durch den Baumeister und Richter Burkhard Elmer. Es zählt zu den schönsten noch erhaltenen bürgerlichen Bauernhäusern der Region. 1956 wurde es unter Denkmalschutz gestellt und in den Rang eines eidgenössisch anerkannten Baudenkmals erhoben.

Besonders auffallend am Grosshaus ist der Hauseingang mit «Brüggli» (Überdachte Treppen des erhöhten Hauseingangs) und die mit farbigen Fall- und Schiebeläden versehenen Fenster. Auch das Innere widerspiegelt eine repräsentative, an bürgerlichen Vorbildern orientierte Baugesinnung mit gotischen Türpfosten, schmucken Renaissancetüren und Wandbänken.

Von der Ferienwohnung aus blickt man auf das sagenumwobene Martinsloch, das Felsenfester, durch das an wenigen Tagen im März und September die Sonne auf den Elmer Kirchturm scheint. Genug Freiraum bietet die grosse Wiese hinter dem Haus.

Das «Grosshaus» befindet sich in Privateigentum und wird über die Stiftung Ferien im Baudenkmal vermietet.

Informationen zum Ferienhaus:
Personen: 4-6 Personen
Zimmer: 1 Doppelzimmer, 1 Doppelzimmer mit zusätzlichem Schlafsofa
Vermietung: Ganzjährig
Haustiere: nicht erlaubt

Rückfragen an
Nancy Wolf, Marketing Kommunikation
T 044 252 28 72, nancy.wolf@fib.ch
Medienmitteilung

3. Juni 2021